Sechseläuten – das Züricher Frühlingsfest

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Wenn die Tage wieder länger werden und man sich gerne draussen aufhält, ist es an der Zeit spannende Ausflüge zu planen. Ein Ziel sollte unbedingt am 16. April 2018 Zürich sein. Dann findet dort das traditionelle Frühlingsfest Sechseläuten statt.

Vergleichbar zum deutschen Karneval wird auch hier mit Umzügen und Feuern der Winter verabschiedet und der Sommer eingeläutet. Die ganze Stadt feiert das historische Fest und die ausgelassene Stimmung steckt an.

Was steckt hinter dem traditonellen Sechseläuten?

Die Tradition des Festes reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und hat als Hintergrund, dass der Arbeitstag im Winter aufgrund der Lichtverhältnisse eine Stunde kürzer als im Sommer war. In den Sommermonaten wurde das Ende des Arbeitstages um sechs Uhr mit dem Sechseläuten verkündet.

In der heutigen Zeit findet zur Umstellung ein großes Volksfest mit Kinderumzug und grossem Sechseläutenumzug statt. Bei dem Umzug ziehen alle Zünfte mit zahlreichen Reitern, von Pferden gezogenen Wagen und mehreren Musikkorps Richtung Feuer zu dem Sechseläutenplatz, ein beliebter Festplatz direkt am Zürichsee. Dort wird auf einem Scheiterhaufen der berühmteste Schneemann der Schweiz, der „Böögg“ verbrannt.

Der „Böögg“ ist ein Symbol für den Winter und dient quasi als Wetterfrosch. Je schneller die Schneemannfigur explodiert, desto schöner wird der Sommer.

Als Abschluss des Festes findet am grossen Restfeuer der „Böögg“-Verbrennung  das „Volkswurstbraten“ statt: Beim grössten Grillfest der Schweiz treffen sich Jung und Alt und grillen gemeinsam ihre mitgebrachten Würstchen. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis, welches ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Weitere spannende Termine findet ihr hier.

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